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Unsere Mission ist es, Menschen darin zu bestärken, ihre natürliche Schönheit zu entfalten – mit hochwertiger, wasserfreier Skincare und Beauty Supplements, basierend auf einem kraftvollen Extrakt aus jahrhundertealten Bergolivenbäumen.
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Die Sandwich-Man Story - 23 Jahre OLIVEDA (seit 23. August. 2003)
Nachdem ich mich mit der Kraft der Olivenbäume geheilt und entschieden hatte, dem Weg der Bäume zu folgen, entdeckte ich in der Welt am Sonntag eine kleine Anzeige:
Olivenhain zu verkaufen.
Es war eine Chiffreanzeige.
Das bedeutete: kein Name, keine Telefonnummer, keine direkte Verbindung. Man musste an die Zeitung schreiben, und die Zeitung leitete den Brief an den unbekannten Inserenten weiter.
Also schrieb ich.
Keinen gewöhnlichen Kaufinteressentenbrief.
Ich schrieb einen langen Brief und erzählte meine ganze Geschichte. Von meiner Heilung. Von den Olivenbäumen. Von meiner Entscheidung, mein bisheriges Leben hinter mir zu lassen. Und von meinem verrückten Traum, als Deutscher ohne jede Erfahrung Olivenbauer zu werden.
Auf diesen Brief meldeten sich Joaquin und seine damalige Freundin Anna. Sie hatten die Anzeige aufgegeben.
Doch wir trafen uns nicht sofort.
Erst zwei Jahre später begegneten Joaquin und ich uns zum ersten Mal persönlich.
Ich fuhr zu ihm nach Cala, einem kleinen Ort etwa 80 Kilometer von Sevilla entfernt. Auf dem Weg fragte ich ihn, ob er vielleicht einen Olivenhain kenne, der zum Verkauf stand.
Joaquin überlegte.
Vielleicht Santiago, sagte er.
Santiago war der Bienenflüsterer.
Einige Monate später war ich der stolze Besitzer meines ersten Olivenhains mit ungefähr 120 Olivenbäumen.
Der verrückte Traum hatte plötzlich Erde unter den Füßen.
Ich war Olivenbauer.
Zumindest auf dem Papier.
Denn ich hatte immer noch keine Ahnung, wie man aus einem Olivenhain eine Bewegung macht.
Aber ich hatte eine Idee.
Nachdem ich Joaquin etwas besser kennengelernt hatte, fragte ich ihn, ob er mit mir nach Sevilla kommen würde.
Ich hatte gesehen, dass sich rund um die Kathedrale jeden Tag Tausende Touristen bewegten. Menschen aus der ganzen Welt.
Für mich war sofort klar:
Dort musste ich Werbung für meine Bäume machen.
Nicht mit einer Agentur.
Nicht mit einer großen Kampagne.
Nicht mit Hochglanzbroschüren.
Ich wollte als Sandwich Man um die Kathedrale laufen.
Also hängte ich mir vorne und hinten zwei riesige Plakate um den Körper. Darauf stand:
DEIN EIGENER
100 JAHRE ALTER
OLIVENBAUM
Joaquin hielt das zunächst für einen Scherz.
Doch ich meinte es ernst.
Also marschierte ich als lebende Werbetafel durch Sevilla – mitten durch die Menschenmengen rund um die Kathedrale.
Joaquin ging mit.
Allerdings ungefähr hundert Meter hinter mir.
Aus Scham.
Er wollte offenbar auf keinen Fall, dass irgendjemand dachte, er gehöre zu diesem vollkommen verrückten Deutschen, der als Sandwich Man Werbung für hundertjährige Olivenbäume machte.
Ich kann mir vorstellen, was er damals dachte:
Was ist das für ein Verrückter?
Viele Jahre vergingen.
Aus den ersten 120 Bäumen wurden Tausende geschützte Bergolivenbäume. Aus dem verrückten Traum wurde Oliveda. Und aus einer Idee, für die ich damals allein um die Kathedrale gelaufen war, wurde eine Bewegung von Pionieren.
Dann kehrten wir nach Sevilla zurück.
Wie jedes Jahr gingen wir gemeinsam mit unseren Consultants – oder besser gesagt mit unseren Pionieren aus den USA – noch einmal auf den Spuren unserer Geschichte.
Und wieder trugen wir die Sandwich-Man-Plakate.
Wieder marschierten wir um die Kathedrale.
Doch dieses Mal war etwas anders.
Joaquin ging nicht mehr hundert Meter hinter mir.
Dieses Mal ging er direkt an meiner Seite.
Die Scham war verschwunden.
Und in seinen Augen lag etwas, das viele Jahre zuvor noch nicht da gewesen war.
Ein bisschen Stolz.
Vielleicht erinnerte er sich in diesem Moment an den langen Brief eines unbekannten Deutschen. An Santiago, den Bienenflüsterer. An die ersten 120 Olivenbäume. Und an den verrückten Sandwich Man, von dem er damals lieber nicht gesehen werden wollte.
Jetzt konnte jeder sehen, dass wir zusammengehörten.
Das ist die Sandwich-Man-Story.
Die Geschichte eines langen Briefes.
Eines ersten Olivenhains.
Eines Mannes, der hundert Meter hinter mir ging.
Und eines Freundes, der viele Jahre später stolz an meiner Seite lief.
Happy Birthday, OLIVEDA.