23 Jahre OLIVEDA (geboren 23. August, 2003) - Thomas' Traum, Olivenbauer zu werden.
Nachdem ich mich mit der Kraft der Olivenbäume geheilt hatte, konnte ich nicht einfach in mein altes Leben zurückkehren.
Ich fühlte mich berufen.
Nicht dazu, ein weiteres Unternehmen zu gründen oder irgendein Produkt zu verkaufen.
Ich wollte Olivenbauer werden.
Für mich fühlte sich dieser Weg vollkommen richtig an. Für alle anderen klang er vollkommen verrückt.
Meine Familie und die Menschen um mich herum versuchten, mich zur Vernunft zu bringen.
Du hast doch überhaupt keine Erfahrung.
Du weißt nichts über Olivenanbau.
Du bist Deutscher und stammst aus keiner Familie von Olivenbauern.
Das ist kein Plan. Das ist nur ein verrückter Traum.
Sie hatten mit allem recht.
Ich hatte keine Erfahrung. Keine Ausbildung. Kein über Generationen weitergegebenes Wissen. Und keine Garantie, dass dieser Weg irgendwohin führen würde.
Aber ich hatte erlebt, was die Olivenbäume mit mir gemacht hatten.
Also entschied ich mich gegen die Meinung aller anderen – auch gegen die meiner Familie.
Ich ging nach Florenz.
Nicht weil ich wusste, was ich dort tun sollte.
Sondern weil ich wusste, dass ich nicht dort bleiben konnte, wo ich war.
Sechs Monate lang versuchte ich in Florenz, meinem Traum vom Olivenbauern näher zukommen.
Sechs Monate lang funktionierte nichts.
Kein Durchbruch. Keine Bestätigung. Kein Zeichen dafür, dass meine Entscheidung richtig gewesen war.
Langsam schienen alle anderen recht zu behalten.
Vielleicht war ich tatsächlich nur einem verrückten Traum gefolgt.
Irgendwann war ich am Ende.
Ich beschloss aufzugeben und nach Deutschland zurückzukehren. Zurück in ein vernünftiges Leben. Zurück in jene Welt, vor der mich alle gewarnt hatten, sie zu verlassen.
Die Entscheidung war gefallen.
Und dann klingelte es an meiner Tür.
Zum ersten Mal überhaupt.
Davor stand ein Priester.
In seiner Hand hielt er einen Olivenzweig.
Er segnete mich.
Ein Priester. Ein Olivenzweig. Genau in dem Moment, in dem ich beschlossen hatte, den Weg der Olivenbäume zu verlassen.
Man kann das Zufall nennen.
Ich konnte es nicht.
Für mich war es ein Zeichen.
Als würden die Olivenbäume selbst zu mir sagen:
Du bist noch nicht fertig.
Geh weiter.
Also ging ich weiter.
Im Jahr 2001 wurde ein Baumhaus mitten in einem Olivenbaum zu meinem Labor.
Es gab keine weißen Kittel. Keine sterilen Wände. Kein wissenschaftliches Team und keinen fertigen Plan.
Überall standen Flaschen, Gläser, Olivenblätter, Rinden, Wurzeln und unzählige Versuche.
Es wurde gemischt, verworfen und wieder von vorne begonnen.
Flaschen flogen.
Manches schäumte über.
Manches explodierte.
Es war laut. Wild. Chaotisch.
Denn hier arbeitete kein Wissenschaftler nach einer bekannten Formel. Hier kämpfte ein Mensch für eine Idee, an die außer ihm noch niemand glaubte.
Ich wollte die Kraft des Olivenbaums nicht einfach extrahieren.
Ich wollte sie bewahren.
Ich wollte ein Elixier erschaffen, das die jahrtausendealte Vitalität dieser Bäume in sich trägt und den Menschen von innen erreicht.
Doch es funktionierte nicht.
Ein Versuch folgte dem nächsten. Hunderte wurden zu Tausenden. Immer wieder schien die Lösung zum Greifen nah. Und immer wieder scheiterte sie.
Es gab Nächte voller Hoffnung und Tage voller Verzweiflung.
Momente, in denen Aufgeben das einzig Vernünftige gewesen wäre.
Aber Vernunft erschafft nichts, was es vorher noch nie gegeben hat.
Also machte ich weiter.
Bis es eines Tages funktionierte.
Inmitten dieses Chaos entstand I01 – das erste Produkt von Oliveda.
Keine Creme.
Ein grünes, außergewöhnlich bitter schmeckendes und trinkbares Zell-Elixier aus der Kraft des Olivenbaums.
Schönheit von innen.
Und dann kam die Stille
I01 war fertig.
Aber außer mir kannte niemand dieses Produkt.
Niemand wusste, was dieses grüne Elixier war. Und ich hatte keine Ahnung, wie die Menschen darauf reagieren würden.
Ich verschickte einige Hundert Flaschen.
Dann wartete ich.
Kein Anruf.
Kein Brief.
Keine Rückmeldung.
Nichts.
Tage vergingen. Dann Wochen.
Je länger die Stille dauerte, desto größer wurden meine Zweifel.
Vielleicht hatte ich mich geirrt.
Vielleicht war alles nur ein verrückter Traum gewesen.
Vielleicht hatten am Ende doch alle anderen recht.
Wieder dachte ich ans Aufhören.
Wie damals in Florenz.
Doch immer, wenn ich kurz davor war, meinen Weg zu verlassen, waren die Bäume da. Dann kamen die Zeichen der Natur – manchmal leise, manchmal so deutlich, dass ich sie nicht übersehen konnte.
Und plötzlich trafen die ersten Erfahrungsberichte ein.
Menschen berichteten von außergewöhnlichen Veränderungen. Es folgten eindrucksvolle Vorher-Nachher-Erfahrungen, die später im Rahmen medizinisch begleiteter Untersuchungen dokumentiert wurden.
Nach all den Wochen der Stille war es, als würden die Olivenbäume wieder antworten.
Nicht durch einen Priester mit einem Olivenzweig.
Dieses Mal sprachen sie durch die Menschen.
Die Botschaft war dieselbe:
Du bist noch nicht fertig.
Geh weiter.
Im Baumhaus entstand nicht einfach ein Produkt
I01 war nur der Anfang.
Die Erfahrungen der Menschen ließen mich nicht mehr los. Sie brachten mich auf die nächste verrückte Idee: etwas vollkommen Ganzheitliches zu schaffen, das von innen nach außen und gleichzeitig von außen nach innen wirkt.
So entstand im Baumhaus intuitiv die Olive Tree Therapy – meine mediterrane Antwort auf Ayurveda.
Es gab kein Lehrbuch.
Keinen fertigen Behandlungsplan.
Keine wissenschaftliche Anleitung.
Nur meine Erfahrung, meine Intuition und das, was mich die Olivenbäume gelehrt hatten.
Im Baumhaus entstanden Einläufe mit hochwertigem nativem Olivenöl extra.
Ganzkörperwickel aus fein gemahlenen Olivenblättern – jenem grünen Pulver, aus dem viele Jahre später unser Olive Matcha hervorging.
Wraps aus pürierten schwarzen Oliven.
Das Ölziehen mit hochwertigem nativem Olivenöl extra als Ritual für den Mundraum und das Zahnfleisch.
Und die Olivenbaum-Meditation, bei der der Mensch still wird, seine eigenen Wurzeln wieder spürt und sich bewusst mit dem Baum verbindet.
Was zunächst wie eine Ansammlung vollkommen verrückter Ideen aussah, fügte sich zu einem ganzheitlichen System zusammen.
Einige Jahre später brachten wir die im Baumhaus entwickelte Olive Tree Therapy in das Oliveda Spa auf Mallorca.
Dort wurde aus der Vision Wirklichkeit.
Menschen wurden vor Beginn der Therapie und erneut nach zwei Wochen untersucht. Die außergewöhnlichen Vorher-Nachher-Ergebnisse wurden dokumentiert und im Rahmen schulmedizinischer Begleitung bestätigt.
Was ohne Vorwissen, ohne Lehrbuch und ohne Erlaubnis in einem Baumhaus entstanden war, wurde plötzlich sichtbar.
Und messbar.
Dann dachte ich zum ersten Mal über Cremes nach
Ich hatte luxuriöse Spas im Kopf, in denen Menschen die Olive Tree Therapy erleben sollten.
Doch dafür brauchte ich mehr als I01.
Also dachte ich zum ersten Mal in meinem Leben über Cremes nach.
Ich hatte keine Ahnung von Kosmetik. Ich wusste nicht, wie Cremes hergestellt wurden. Ich hatte noch nicht einmal bewusst wahrgenommen, dass es so etwas wie eine spezielle Augencreme gab.
Also begann ich zu recherchieren.
Dabei entdeckte ich, dass 1911 erstmals eine stabile Creme auf Öl-und-Wasser-Basis industriell in großen Mengen hergestellt werden konnte.
Diese Erfindung revolutionierte die Kosmetik.
Sie führte aber auch dazu, dass Wasser nach und nach zum Hauptbestandteil unzähliger Pflegeprodukte wurde.
Ich untersuchte die INCI-Listen moderner Cremes.
Wasser stand fast überall an erster Stelle.
Zuerst wusste ich nicht, was das bedeutete.
Dann erfuhr ich, dass der Inhaltsstoff an erster Stelle normalerweise den größten Anteil eines Produktes ausmacht.
In vielen Cremes waren das bis zu 70 oder 80 Prozent Wasser.
Ich war fassungslos.
Wasser?
Fast ein Jahrhundert lang hatte kaum jemand diese Grundlage infrage gestellt.
Doch ich kam nicht aus der Kosmetikindustrie. Ich hatte ihre Regeln nie gelernt.
Und vielleicht konnte ich sie gerade deshalb brechen.
Ich stellte eine einfache Frage:
Warum ersetzen wir das Wasser nicht durch das Zell-Elixier des Olivenblattes?
Warum sollte die Grundlage einer Creme nahezu wirkstofffreies Wasser sein, wenn sie stattdessen aus der konzentrierten Kraft des Olivenbaums bestehen könnte?
In diesem Moment entstand Waterless Beauty.
I01 hatte den Weg von innen geöffnet.
Die wasserlose Hautpflege öffnete ihn von außen.
Von innen nach außen.
Von außen nach innen.
Die Olive Tree Therapy war vollständig.
Ein Wort, das niemand aussprechen konnte
Damals wusste fast niemand, was Hydroxytyrosol war.
Lange bevor der Wirkstoff öffentlich bekannt wurde und lange bevor die EFSA die Bedeutung der Olivenöl-Polyphenole offiziell bewertete, hatte ich bereits begonnen, mit Hydroxytyrosol zu arbeiten.
Es gab keinen Trend.
Keinen Markt.
Und keinen Marketingplan.
Kaum jemand konnte den Namen lesen. Niemand konnte ihn sich merken. Fast niemand konnte ihn aussprechen.
Jeder vernünftige Marketingexperte hätte uns empfohlen, einen leichteren und schöneren Namen zu wählen.
Wir taten das Gegenteil.
Wir schrieben das Wort auf unsere Produkte:
HYDROXYTYROSOL.
Groß.
Kompliziert.
Unübersehbar.
So entstand unsere Hydroxytyrosol Corrective Linie.
Wir versteckten den entscheidenden Wirkstoff nicht irgendwo in einer langen Inhaltsstoffliste. Wir machten ihn zum Mittelpunkt einer ganzen Pflegelinie.
Wir mussten den Menschen nicht nur erklären, was unsere Produkte konnten.
Wir mussten ihnen zuerst beibringen, wie man ihren wichtigsten Wirkstoff überhaupt aussprach.
Beauty-Experten hatten mir davon abgeraten, mit Gesichtspflege zu beginnen.
Zu schwierig.
Zu viele große Marken.
Keine Chance für jemanden, der keine Ahnung von Cremes hatte.
Ich tat es trotzdem.
Später riet uns der Handel von trinkbarer Kosmetik ab.
Eine Skincare-Marke könne keine Beauty-Ingestibles verkaufen. Dafür fehle uns die Expertise. Der Handel würde es nicht verstehen. Die Kunden würden es nicht verstehen.
Also entwickelten wir I66 The Beauty Fountain – die weltweit erste Kombination aus Hydroxytyrosol und bioaktiven Kollagenpeptiden.
Danach entwickelten wir I70 The Beauty Molecule mit Hydroxytyrosol und Hyaluron.
Wieder taten wir genau das, wovon man uns abriet.
Heute gehören unsere Gesichtspflege, die Hydroxytyrosol Corrective Linie und die trinkbaren Beauty-Produkte I66 und I70 zu unseren Bestsellern.
Nicht obwohl wir die Experten ignoriert haben.
Sondern weil wir den Mut hatten, ihnen nicht zu glauben.
Hätte ich auf sie gehört, gäbe es keine Waterless Beauty.
Kein I66.
Kein I70.
Keine Hydroxytyrosol Corrective Linie.
Vielleicht gäbe es Oliveda überhaupt nicht mehr.
Wir kehren nicht um
Das Baumhaus war kein Marketingkonzept.
Es war Chaos.
Zweifel.
Verzweiflung.
Besessenheit.
Liebe.
Und der beinahe verrückte Glaube eines Menschen an die Kraft der Olivenbäume.
Ich hatte keine Erfahrung.
Keinen Plan.
Keine Garantie.
Aber ich hatte die Olivenbäume.
Sie wurden meine Lehrer. Sie gaben mir Orientierung, wenn ich nicht weiterwusste. Und immer, wenn ich aufgeben wollte, schickten sie mir ein Zeichen.
Man erreicht das nächste Level nicht, indem man tut, was alle für vernünftig halten.
Das nächste Level beginnt dort, wo die vernünftigen Menschen umdrehen.
Wir kehren nicht um.
Happy Birthday, OLIVEDA.